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Oberlicht

Als Oberlicht werden zwei unterschiedliche Arten von Fenstern bezeichnet:

  1. Ein Fenster in der Decke eines Raumes bei flachen oder leicht geneigten Dächern. Oberlichter werden oft in größeren Sälen oder Hallen eingebaut und in Räumen, die über keine Außenwände und daher über keine regulären Fenster verfügen. Bei Oberlichtern aus Glas sind die Scheiben meistens in eine metallene Dachkonstruktion eingebaut, oft in der Form eines Walmdachs oder Zeltdachs. Im modernen Hausbau kommen auch Oberlichter aus Kunststoff zum Einsatz. Diese bestehen aus einem Aufsatzkranz, der auf die Oberseite des Daches montiert wird und einer nach außen gewölbten, klarsichtigen oder milchigen Scheibe aus Acrylglas oder Polycarbonat. Per Elektromotor lassen sich Oberlichter auch öffnen. Handelsübliche Größen reichen von 0,30/ 0,30m bis 2,50/ 2,50 m.
  2. Festverglaste oder kippbare Fenster über Türen oder normalen Fenstern. Durch ihre Höhe kann das Tageslicht tief in den Raum gelangen. In der gregorianischen Architektur und dem Jugendstil wurden Oberlichter oftmals aus farbigen Glasplatten zusammengesetzt, beispielsweise im Tiffany-Stil.

Als Spezialbetrieb für nachträgliche Abdichtung können wir neben Fenstern, Türen und Rollladenkästen auch Glaskonstruktionen wieder dicht machen.