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Contracting

bezeichnet die Maßnahme zur Bereitstellung oder der effizienten Verwendung von Energie an Dritte; daher wird Contracting auch oft Drittfinanzierung genannt.
Das Prinzip ist, dass ein externer Spezialist, der Contractor (z.B. Energieversorger, ein Anlagen- und Komponentenhersteller oder eine Beratungs- und Ingenieurfirma), im Auftrag des Verbrauchers die notwendigen Maßnahmen für die Durchführung eines Projektes übernimmt. Die Leistungen des Contractors können z.B. die Finanzierung, die Planung und Errichtung bis hin zur Instandhaltung umfassen. Der Einsatzbereich betrifft Maßnahmen für die Kostenreduzierung im Energiebereich, die Verbesserung im Umweltschutz oder die Werterhaltung von Gebäuden und sonstigen Anlagen (z.B. Wohnbauten, Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäuser, Straßenbeleuchtung etc.).

 

Vorteile von Contracting für Gemeinden:

  • Energiekostenreduzierung
  • Keine Erhöhung des Gemeindedefizits trotz Investition
  • Impulse für die regionale Wirtschaft
  • Qualitätssteigerung der Objekte
  • Verringerung der Umweltbelastung